Meine Haltung
In den vielen Jahren meiner pädagogischen Arbeit in der Jugendhilfe und später in der Kinder- und Jugendpsychiatrie habe ich immer wieder erlebt das Sorgeberechtigte oder Betreuende sich häufig Selbstvorwürfe für die in der Familie oder Gruppe entstandenen "Auffälligkeiten" machen.
"Zu wenig oder zu viel getan, das Falsche gesagt und das Richtige nur gedacht, in Untätigkeit verharrt sind dabei sich oft wiederfindende Gedanken und Worte."
Häufig getriggert durch "Was denken die Anderen, was mein/e Partner*in?"
>> Alle dem liegt häufig zugrunde,
dass es manchmal einfach nicht alleine zu schaffen ist. <<
Ich habe allerdings nicht ein einziges Mal erlebt, dass dabei mit Vorsatz gehandelt wurde. Allen gemein war der Wunsch und der Wille das Beste für das Kind, den Partner, den Menschen zu erreichen.
Aus dieser Überzeugung heraus achte und respektiere ich die Anstrengungen und Bemühungen der involvierten Menschen. Die Inanspruchnahme von Unterstützung oder Hilfen ist ein deutliches Zeichen von in Sorge sein und etwas verändern wollen.
Die Achtung und der Respekt vor meinem Gegenüber sind daher tragende Säulen meines pädagogisch / systemischen Haltung.